1932 Panorama 1990
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Die Breslauer Firmen FAMO und Linke-Hofmann

Briefkopf

Name:
Gruendung:
Erzeugnisse:
FAMO Dieselschlepper   FAMO Boxer
Weitere Erzeugnisse:
Betriebsdirektor:
Vertreter:
Kaufmaennischer
Direktor:

 

Die Geschichte der FAMO waehrend des III. Reiches

Bereits kurz nach der Besetzung Polens durch die Wehrmacht kamen die Beauftragten der deutschen Konzerne mit dem Auftrag, polnische Betriebe zu requirieren.
Dazu wurde am 19.10.1939 die "Haupttreuhandstelle Ost" geschaffen.
Im Zuge dieser Massnahmen wurden das polnische Werk URSUS und das nahe gelegene Werk in Pruszkow bei Warschau der FAMO zugeordnet.
Aus beiden Betrieben wurde am 05.05.1942 die "Warschauer Vereinigten Maschinenfabriken GmbH (Waverma)" mit Sitz in Breslau gegruendet.

Im FAMO-Werk Warschau wurde ein Geschuetz auf einer Selbstfahrlafette mit der Bezeichnung Wespe (Sd. Kfz. 124) groesstenteils durch polnische Zwangsarbeiter hergestellt.

Aufgrund des schnellen Vordringen der "Roten Armee" wurden im August/September 1944 die Betriebseinrichtungen und ein grosser Teil der Beschaeftigten nach Breslau verlagert.
Aber bereits kurze Zeit spaeter, am 07.12.1944 erfolgte durch das Ruestungsministerium aus Berlin die Weisung, die FAMO in Breslau infolge der Kriegsereignisse zu verlagern.
Von dieser Massnahme war insbesonders die Fertigung von Zugkraftwagen und Raupenschleppern betroffen.
Aus diesen Gruenden wurde dann Ende Januar 1945 eine Teilverlagerung in das Junkerswerk nach Schoenebeck vorgenommen.

Der FAMO in Schoenebeck wurden 2 Hallen von insgesamt 13.000m2 verpachtet und bis Ende des 2. WK unter der Tarnbezeichnung
Betrieb 71, Sommer Co, Schoenebeck a. d. Elbe gefuehrt.

Nach dem Ende des 2. WK wurden die erbeuteten 18-to Zugkraftwagen von den Streitkraeften der Alliierten in Deutschland zur Bergung der zahlreichen Panzerwracks eingesetzt. Spaeter nutzen dann zivile Bergungsunternehmen die schweren Zugkraftwagen der FAMO.

Nur wenige dieser Zugkraftwagen sind heute in Museen zu sehen, wie z. B. im Militaerhistorischen Museum in Dresden.

 

Das Sonderkraftfahrzeug 9

(18 to Zugmaschine)

Skizze

Das Sd. Kfz. 9 war die groesste Zugmaschine der deutschen Armee.
Die Zugmaschine wurde zur Bergung und Transport von verschiedenen
Fahrzeugen eingesetzt. Um diese Aufgaben zu erfuellen, gab es den
Anhaenger mit der Bezeichnung Sd. Ah. 116

 
Montage im FAMO-Werk Breslau   Groessenvergleich: Die 12to Zugmaschine   Werbung fuer Reifen   Leider kein groesseres Foto moeglich   Mit der Bahn zum Einsatz

Fahrschule im Testgelaende   Modell der 18to Zugmaschine   Foto fuer die Heimat   SdKfz-9

Sd.Ah.116 mit defekten Panzer IV und Sd.Kfz 9   Transport eines Panzerkampfwagens IV   In Griechenland   Abschleppen ohne Ketten?

Warten auf die Zugmaschine   Zwei FAMOs ziehen einen Tiger   Sd.Ah.116 mit Holz   Nach dem II.WK

Die blau umrandeten Bilder lassen sich vergroessern

 

Technische Beschreibung der Zugmaschine

Type
Hersteller
Produktion
Leergewicht
Abmessungen
Batterie
Motor (Typ F2)
Motor (Typ F3)
Getriebe
Tankkapazitaet
Aktionsradius

 

Die Borduhr der Fa. Kienzle

 

Die FAMO ab 1945



Die Breslauer Waggonbaufirma Linke-Hofmann

Name:
Im Jahr 1928
Zusammenschluss von:

LHW ca. 1913
1914

LHW-Werksausweis
1939*

Zerstoerte Gleisanlagen
1945

* If you have information of Rudolf Nentwig, please write to: Alwin Wever

 

Linke-Hofman Werke
Produktionshalle 1930



Quellenhinweise:

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