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Das Breslau meiner Eltern
Die Siedlung Zimpel
Hier in einer Aufnahme des Aerokartographischen Institut Breslaus aus dem Jahre 1929.
Gebaut im Rahmen eines Wohnungsbau- programms des Deutschen Reiches in den Jahren 1926-29.
Sepolno - so der heutige Name der Siedlung - besteht aus zweigeschossige Haeusern mit einem zentralem Platz, an deren Peripherie sich zu deutscher Zeit verschiedene Laeden, eine Schule und ein Kindergarten befanden.
Ein Brief an meine Tante in Jerschendorf, heute "Jarosław"
Der rechteckige Stempel: Im Postkraftwagen durch die Schlesischen Berge
Der runde Stempel: "Breslau 31.12.38"
Das Turn - und Sportfest in Breslau, Juni 1938
Aus diesem Anlass gab es Sonder-Postwertzeichen:
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Dominsel |
Sportfeld |
Rathaus |
Jahrhunderthalle |
Kleine Bildergalerie
Das Denkmal von Friedrich-Wilhelm III, an dessen Stelle heute der polnische Dichter Aleksander Fredro steht. |
In der Malapanestrasse hat meine Tante gewohnt |
Die Graupenstrasse |
Ring, Kurfuerstenseite |
Jahrhunderthalle |
Ohlauerstrasse am Abend |
Die Bilder oben lassen sich vergroessern.
Die schoene Lutherkirche an der Kaiserstrasse (kurz vor dem Scheitniger Stern) wurde auf Befehl des Gauleiters Hanke von der Wehrmacht gesprengt und musste dem Rollfeld weichen.
Die Strasse dort heisst heute "Plac Grunwaldzki".
Der schlesische Dichter Eichendorff
"Mondnacht"
Es war, als haett der Himmel
Die Erde still gekuesst,
Dass sie im Bluetenschimmer
Von ihm nun traeumen muesst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Aehren wogten sacht,
Es rauschten leis die Waelder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Fluegel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als floege sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff 1835
Die Ansichtskarte oben zeigt Breslauer Ansichten und das nach Mai 1945 zerstoerte Eichendorff-Denkmal im Suedpark.
Von diesem Denkmal - geschaffen von dem Bildhauer Alexander Kraumann und in Breslau 1911 aufgestellt - ist heute nur noch der Sockel zu sehen.
Mehr Gedichte von Eichendorff gibt es von Gutenberg bei "SPIEGEL online".
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